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Was wir machen

Unser Engagement im Überblick

Die Entwicklung innovativer Bildungsangebote, die Förderung einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung, die Zusammenarbeit mit Forschung und Wissenschaft und die Förderung der Durchlässigkeit in der Aus- und Weiterbildung sind unsere zentralen Anliegen. Gemeinsam mit unseren Trägerhäusern, Kooperationseinrichtungen, Projektpartnern, Hochschulen und anderen Organisationen setzen wir uns für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung ein. Dabei spielt auch die europäische Zusammenarbeit eine wichtige Rolle.

Unsere Leitideen

Handlungskompetent – Verantwortungsbewusst – Europäisch – Interprofessionell – Vernetzt – Durchlässig

Unsere Bildungsgänge sind auf die Förderung umfassender beruflicher Handlungskompetenz ausgerichtet. Hierzu gehört die Entwicklung der Fachkompetenz ebenso wie die Förderung von Sozial- und Selbstkompetenz sowie Methodenkompetenzen. Wir fördern kritisches Denken und Kommunikationsfähigkeit unserer Teilnehmenden und unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung von Wissen und beruflichen Fertigkeiten. Hierzu setzen wir auch digitale Bildungsformen und Skills-Trainings ein.

Die kritische Reflexion der eigenen Praxis sowie ein Verständnis für die eigene Rolle in der Gesundheitsversorgung sind wichtige Voraussetzungen für verantwortungsvolles Handeln im Beruf. Wir möchten unsere Teilnehmenden dazu befähigen, ihre Aufgaben selbstbewusst und eigenverantwortlich wahrzunehmen. Hierzu gehört auch die Befähigung zur Übertragung evidenzbasierter Erkenntnisse in die eigene Praxis.

Europa wächst zusammen – das ist gut und wichtig. Auch wenn die Bildungs- und Gesundheitssysteme der europäischen Länder unterschiedlich sind, stehen alle vor ähnlichen Herausforderungen: Fachkräftegewinnung und Fachkräftequalifizierung, Qualitätsentwicklung und Sicherstellung einer ökonomischen Versorgung sind nur einige Stichworte. Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern entwickeln wir Ideen für eine gute Bildung in den Gesundheitsberufen. Durch Netzwerkarbeit, wechselseitige Hospitationen, Projekte und Austausch fördern wir die Entwicklung eines professionellen, gemeinsamen Rollenverständnisses. So leben wir den europäischen Gedanken ganz praktisch.

Wesentliche Voraussetzung für eine gute Gesundheitsversorgung ist die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen. Kommunikation und Interaktion sowie gemeinsame Handlungsstandards sind hierfür wichtig. Bereits in der Ausbildung von Pflegenden, Medizinerinnen und Medizinern sowie anderen Gesundheitsberufen können die verschiedenen Professionen mit- und voneinander lernen. Im Rahmen unserer Projekte entwickeln, erproben und evaluieren wir Ideen, Konzepte und konkrete Formate zur interprofessionellen Aus- und Weiterbildung, z.B. für die Intensiv- und Notfallpflege sowie für die Praxisanleitung.

Wissenschaft und Praxis gehören zusammen und befruchten sich gegenseitig. Neue Forschungsergebnisse verbessern die Versorgung und Fragen aus der Praxis führen zu neuer Forschung. Gemeinsames Ziel ist eine gute, bedarfsorientierte und sichere Patientenversorgung. Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen im Rahmen von Projekten, Veranstaltungen und Forschungsnetzwerken ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen.

Ein durchlässiges Bildungssystem öffnet neue Karrierewege und Berufschancen im Gesundheitsbereich. Je besser berufliche Bildung und hochschulische Bildung miteinander verzahnt sind, desto mehr individuelle Bildungsmöglichkeiten tun sich auf. Durch Anrechnung von Kompetenzen, die bereits in einer Aus- oder Weiterbildung erworben wurden, können Studienzeiten reduziert  und so Bildungswege verkürzt werden. Die Anrechnungsempfehlung der Universität Oldenburg für unsere Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege ist hierfür ein gutes Beispiel. Weitere Anrechnungsempfehlungen für die Fachweiterbildung onkologische Pflege und Weiterbildung Notfallpflege sind in Vorbereitung.